Die Unterschiede zwischen den Kanarischen Inseln

Die Kanaren gehören zu den beliebtesten Urlaubsdestinationen für Sonne, Strand und Meer. Vielen Menschen sind diese als ganzjähriges Ziel zum Sonnetanken bekannt. Doch den meisten ist nicht bewusst, dass sich die Inseln in vielerlei Hinsicht unterscheiden und jede einzelne ihr eigenes Profil hat.

Um entscheiden zu können, welche Insel deinen Präferenzen zusagt, lohnt es sich einen Blick auf die Unterschiede zwischen den Kanarischen Inseln zu werfen.

Teneriffa

Teneriffa besteht auf der einen Seite aus den extra für den Zweck erbauten Urlaubsorten, wie zum Beispiel Playa de las Americas und Costa Adeje. Auf der anderen Seite macht der Rest den größten Teil der Insel aus, auf welchem die Kanarier seit mehr als 5 Jahrzehnten leben. Teneriffa bietet jede Menge Diversität. Es ist groß genug für kosmopolitische Städte mit einer historischen Altstadt, belebte Kleinstädte, kleine Dörfer, Ackerland und weite Flächen an Nationalparks, in denen du kilometerweit wandern kannst, ohne eine Seele zu treffen. Hier befindet sich auch der höchste Berg Spaniens, der Teide. Dieser bietet den Besuchern, die per Flugzeug anreisen, bereits aus der Weite eine spektakuläre Kulisse. Natürlich hat Teneriffa entlang der ganzen Küstenlinie atemberaubende Strände für jeden Geschmack.

Aufgrund der hohen Bevölkerungszahl auf Teneriffa, findet man außerhalb der Urlaubsorte eine vielfältige Restaurantszene, die von traditionellen bis avant-garde Lokalen reicht (Es ist die einzige Kanareninsel, auf der man Restaurants mit Michelin Sternen vorfindet). Wohingegen die einzigartige kanarische Kultur (eine Mischung aus spanischen, lateinamerikanischen und ein wenig afrikanischen Einflüssen) ein Resultat aus einer niemals endenden Fiesta zu sein scheint.

Es besteht keine Notwendigkeit viel Geld auszugeben, um die Insel kennenzulernen, denn es gibt jede Menge spannende kostenlose Aktivitäten auf Teneriffa sowie auch Ferienwohnungen auf Teneriffa in jeder Preisklasse.

Gran Canaria

Gran Canaria leidet unter dem gleichen Image wie Teneriffa und wird daher oft als Reiseziel des Massentourismus abgetan. In Wirklichkeit ist es auch so, außer dass sich außerhalb der Urlaubsresorts die interessantesten Fleckchen befinden. Ironischerweise sind sich die beiden Inseln trotz der heftigen Rivalität in ihrem Profil sehr ähnlich. Besucher, die Teneriffa mögen, sollten theoretisch gesehen auch Gran Canaria lieben. Gran Canaria besitzt bessere Strände, so stellt auch Las Palmas Santa Cruz in den Schatten mit seinen attraktiven historischen Vierteln, einem fantastischen Stadtstrand und einer blühenden Live Musik Szene. 

Die Inseldörfer auf Gran Canaria sind charmanter als auf Teneriffa und die Kulisse weitläufiger, einige Teile ähneln sogar Arizona. Die Bewohner Gran Canarias behaupten auch, dass sie die beste Sicht auf Teneriffas größten Vulkan El Teide haben, auch wenn sich dieser nicht auf der Insel befindet. 

Liebhabern von Vielfältigkeit wird ein Besuch der Insel abseits des Tourismusrummels gefallen.

Lanzarote

Menschen sehen Lanzarote oftmals als die weniger verbaute Insel an. Dafür gibt es einige Gründe. Zum Einen liegt es am Lokalhelden Cesar Manrique, ein umweltbewusster Visionär, dessen Einfluss die lokalen Politiker davon abhielt, die Landschaft mit dem Bau von hochwachsenden Hotelbauten zu zerstören. Zum Anderen wohnen nicht viele Menschen auf Lanzarote aufgrund seiner Historie. Denn das Land auf Lanzarote war viel weniger für Landwirte geeignet, so dass sich dadurch weniger Bevölkerung ansiedelte als auf den anderen größeren Kanareninseln. Demzufolge ist auch die kanarische Kultur nicht so stark verbreitet und die Vielfalt der Restaurants nicht im Überfluss vorhanden.

Auf der östlichen Seite der Inselgruppe liegend und als älteste der Inseln, ist die Landschaft von Lanzarote von Vulkankegeln übersät, welche dieser eine Erscheinung von einer anderen Welt verleihen. Jedoch fehlt der Insel dadurch ein wenig Grün. In den letzten Jahren ist der Sport-orientierte Tourismusmarkt der Insel stark gewachsen und hat viele Läufer, Wanderer und Radfahrer angezogen und so die bereits vorhanden gewesene Surfszene aufgemischt. Wie auch die anderen östlich gelegenen Inseln, besitzt Lanzarote eine große Auswahl an goldenen Sandstränden, auf die die westlichen Inseln mit Neid blicken. Wer bald eine Reise auf die Insel plant, sollte sich die vielfältigen Ferienhäuser auf Lanzarote anschauen.

Fuerteventura

Auf der ältesten und windigsten der Kanarischen Inseln weht eine konstante Brise. Diese ist willkommener Treibstoff für die Wind- und Kitesurfer, aber kann Sonnenbadende etwas irritieren. Fuerteventura ist das Strandparadies der Kanarischen Inseln. Wobei es den Urlaubsorten aber hier oder da an etwas Charme fehlt, welcher Fuerteventura eher durch die goldenen Sandstrände und das türkise Wasser verliehen wird.

Abseits der Ferienorte findet man auf der Insel ein paar tolle Überraschungen und viele interessante Vogelarten. Wie auch auf Lanzarote, bedeutet eine kleinere Bevölkerung weniger Kultur und eine limitierte Wahl an traditionellen Restaurants, jedoch gibt es einige historische Dörfer.

Obwohl es nur einen Sprung von Lanzarote entfernt ist, ist die Landschaft auf Fuerteventura anders. Über Jahrzehnte hat der Wind die Hügel in weichere, eher kurvenartige Formationen verwandelt. Man hat auch einen intensiveren Eindruck sich näher an Afrika zu befinden, da die Landschaft oft eine nordafrikanische Note aufweist, welche durch die tausenden von Ziegen, die frei durch die orangenen Felder herumwandern, mitgeformt wurde.

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La Palma

Bekannt als die Isla Bonita, ist La Palma wahrscheinlich die schönste aller Kanareninseln. Ihre Geschichte reicht weit zurück, so war Santa Cruz de la Palma ein Schiffsbauerhafen zu den Zeiten, als Abenteurer den Ozean zur Neuen Welt überquerten und Piraten sich in dieser Gegend herumgetrieben haben. Die Insel besitzt eine wunderschöne Landschaft, so wie du sie nicht auf einer der anderen Kanarischen Inseln finden wirst, wie zum Beispiel die Caldera de Taburiente und die Wassertunnel in Marcos y Cordero. Auch findet man dort einen Landsabschnitt, der jünger als 50 Jahr alt ist, welcher aufgrund des Ausbruchs des Teneguia Vulkans 1971 entstanden ist.

Die größte Stadt auf La Palma ist gefüllt mit Leben und ist ziemlich fortgeschritten. Man bemerkt auch eine stark südamerikanische Atmosphäre. Ihr Profil ist nicht ganz linienartig, auf der einen Seite ähnelt es den anderen kleineren Kanareninseln, auf der anderen Seite besitzt es auch viele Vorzüge der dichter besiedelten Inseln. Obwohl La Palma in vielerlei Hinsicht unberührt ist, bereitet es ihr dennoch Mühe  Touristen anzuziehen.

La Gomera

Die eindrucksvollste der Kanareninseln ist ohne jeden Zweifel La Gomera mit ihrer wilden Landschaft. In nur einem Blickwinkel findet man eine Mischung aus kleinen Terrassen und Palmen, einen üppigen Regenwald und Berge, die aus dem Atlasgebirge stammen könnten. Abfallende Schluchten charakterisieren die Insel und bereiten dem Transport viel Mühe. Manchmal ist es einfacher zu laufen. Demzufolge gibt es wenig Straßen, dafür aber sehr viele Wanderwege überall, was es zum Wanderparadies für Wanderer in ganz Europa macht.

Es gibt einige Urlaubsorte auf der Insel wie Playa Santiago und Valle Gran Rey, aber diese sind im Vergleich zu den den Ferienorten auf den anderen Inseln zurückhaltend. Sogar die Hauptstadt, San Sebastian ist nur ein wenig mehr als eine ruhige Kleinstadt. Fast all ihre historischen Höhepunkte befinden sich auf einem Fleck - Columbus stoppte hier auf dem Weg der Entdeckung Amerikas. La Gomera hat Strände, aber diese Insel bietet sich eher perfekt zum Entfliehen der Massen und zur Verbindung mit der Natur an.

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El Hierro

Die magischste und mysteriöseste Insel von allen ist El Hierro, die einst als die Insel am Rande der Welt bezeichnet wurde. Sicherlich besteht noch immer ein gewisses Rätsel, denn sie ist einfach nicht wie all die anderen Inseln. Es gibt einen fantastischen Sabiner Wald, eine merkwürdige jahrhunderte alte Besiedlung wie auf keiner anderen Kanarischen Inseln, gigantische Eidechsen und ein Hotel, welches einmal das kleinste auf der Welt war.

Das Tauchen soll hier am spektakulärsten im Vergleich zu den restlichen Kanaren sein. Die Hügel mit den Herden an Wollschafen und trockenen Steinwänden gleichen eher einer Landschaft in Schottland als einer Insel in der Nähe von Afrika. Das Fehlen von Luftverkehr und die dreistündige Fährenfahrt lässt die Besucheranzahl niedrig ausfallen und macht El Hierro am Rande der Kanaren im wahrsten Sinne des Wortes zur unverbauten Region.

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