Genussreise - Die sechs besten Markthallen in Madrid

Keine anständige Großstadt kommt heute ohne ihre Gourmet-Märkte aus! Und Spaniens Hauptstadt Madrid ist für ihre ausgeprägte Marktkultur berühmt. Hier wird immerhin jeden Sonntag der größte Rastro (Flohmarkt) der Welt abgehalten. Die Leute kennen sich also aus und wissen, wie man unter einem Dach, auf engem Raum, möglichst viele Kunden gleichzeitig glücklich macht. Das gilt auch für Leute mit ausgeprägtem Appetit.

Wer also neugierig auf neue Geschmäcker ist, sollte eine der fantastischen Markthallen (Mercado) in Madrid besuchen, wo es nicht nur frisches Obst und Gemüse zu kaufen gibt, sondern tolle kleine Bars und Stände ausgefallene Leckerbissen anbieten. Diese Markthallen sind mittlerweile echte touristische Sehenswürdigkeiten und vor allem ein Dorado für Foodies!

Hier ist unsere Liste der besten und zugleich schönsten Märkte für Tapas im Zentrum von Madrid!

1. Mercado San Antón

Mercado San Anton, Madrid

Mercado San Antón ist ein Markt mitten im angesagten Viertel Chueca, wo sich vor allem Schwule und Künstler niedergelassen haben. Hier gibt es alles zu kaufen, was ein anspruchsvoller Bewohner von einer Weltstadt erwarten darf. Alle erdenklichen Brotsorten, Obst und Gemüse bis hin zu exotischem Käse, Meeresfrüchten und Gourmet-Hamburgern gibt es im unteren Teil des Marktes an Ständen zu entdecken. Oben kann man Tapas und ein Glas Wein an einem der vielen sehr guten Tapas-Stände bestellen. Es gibt auch internationale Snacks wie Sushi!

Auf der Dachterrasse von San Antón befindet sich eine nette Bar im Freien mit Sofas, wo man sich niederlassen und bei einem Drink den Tag ausklingen lassen kann. Die Terrasse ist aber auch sehr gut geeignet, um nach dem Einkauf oder der Tapas-Tour einen Kaffee zu trinken! Im Restaurant kann man die im Markt selbst gekauften Waren dem Küchenchef übergeben und sich individuell zubereiten lassen! 

Adresse: Calle Augusto Figueroa 24. Geöffnet: Mo-Sa. 10-22 Uhr, von 10-15 Uhr; Restaurant: 10-24 Uhr, Fr-Sa von 10 bis 1.30 Uhr. Metrostation: Chueca.

 

2. Mercado San Miguel

Madrid - Mercado de San Miguel

Der Mercado San Miguel ist wohl der berühmteste Gastro-Markt in Madrid. Die schöne Markthalle ist ein echtes Kunstwerk dank der tollen Schmiedearbeiten aus dem Jahr 1919.

Seit der Renovierung 2009 ist der Mercado San Miguel in erster Linie eine Location für Feinschmecker, wo man Wein, Schinken und alle Arten von Tapas bekommen kann. Die Tapas werden kalt serviert oder frisch in offenen Küchen zubereitet. Es gibt mehrere Dutzend Marktstände, wo die Besucher all die guten Delikatessen bestaunen und auch probieren können.

Der Markt ist zentral gelegen, direkt neben der Plaza Mayor und dem beliebten Viertel La Latina, wo man in Madrid zum Tapas-Essen ausgeht. Am Abend geht es hier sehr geschäftig zu, vor allem am Wochenende, wenn der Markt bis Mitternacht geööfnet hat. Es ist etwas teurer hier als in gewöhnlichen Tapasbars, aber auf jeden Fall sehr lecker und sehenswert!

Adresse: Plaza de San Miguel. Geöffnet: Mo, Die, Mi, So von 10 bis 24 Uhr und Do, Fr, Sa 10 bis 2 Uhr. Metrostation: Tribunal (Gran Vía) 

3. Mercado San Ildefonso

Mercado San Ildefonso in der Calle Fuencarral, Malasaña, Madrid

Dies ist eine der neuesten Attraktionen in Madrid - die im Sommer 2014 eröffnete Gourmet-Halle San Ildefonso. Dieses moderne Gebäude ist drei Stockwerke hoch und wurde dort errichtet, wo in den 1970er Jahren noch eine alte Markthalle stand. Von Außen sieht der Bau eher nach schicken Loft-Apartments aus als nach einer Markthalle.

Und trotzdem herrscht Drinnen richtige Straßenmarkt-Atmosphäre. Es gibt exquisite iberischen Fleischprodukte von höchster Qualität wie von Edelmetzger Arturo Sánchez zu kaufen und viele andere spanische und internationale Köstlichkeiten! Nicht so leicht, bei den insgesamt 18 Marktständen überall einmal zu kosten. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass man zum kulinarischen Wiederholungstäter wird, bis man seine Lieblings-Delikatesse gefunden hat.

Als Tourist fühlt man sich hier sogar ein bisschen als würde man dazu gehören. Denn fast nur Spanier treiben sich hier herum, die entweder im ultra-hippen Viertel Malasaña wohnen oder hier arbeiten. Man nimmt einen Drink im trendigen Essbereich des Marktes oder auf der wunderschön beleuchteten Terrasse oder im Patio. Überall junges Publikum, die sich die leckeren Gourmet-Snacks in dieser speziellen Marktatmosphäre leisten können.

Wer ohnehin in der Gegend zum Einkaufen unterwegs ist, kann hier eine gemütliche Pause vom Shopping einlegen. Der Markt liegt an einer der wichtigsten Einkaufsstraßen von Madrid, Fuencarral!

Adresse: Calle Fuencarral 57. Geöffnet: täglich von 10 bis 1 Uhr nachts. Metrostation: Tribunal (Gran Vía)

4. Platea Madrid

Mercado Platea mit Restaurant Arriba, Madrid

Ein weiterer neuer Markt ist das 2014 eröffnete Platea. So richtig mit einem Markt hat das nichts mehr zu tun, denn das Platea ist so etwas wie ein riesiges Esszimmer für die ganze Hauptstadt. Die Atmosphäre im Inneren wirkt ein bisschen wie in einer Diskothek, in einem Theater und teils auch wie in einer hippen Cocktail-Lounge. Die vielen Ebenen des Gourmet-Tempels sind in abgedunkeltem Licht gehalten und abends wird hier Live-Musik gespielt.

Im Untergeschoss "El Foso" gibt eine Vielzahl von Marktständen, wo man von asiatisch bis italienisch, alles essen kann, was einem behagt. Im Erdgeschoss werden baskische Pintxos und iberischer Schinken, Käse, Austern und andere frische Produkte angeboten. Auf der ersten Etage befindet sich das Restaurant von Chefkoch Ramón Freixa Arriba. In der zweiten Etage findet ihr die Cocktailbar Palco. Es gibt sogar ein Raucher-Club.

Alle Restaurants im Platea werden durch drei spanische Köche mit insgesamt sechs Michelin-Sternen gemanagt. Nicht umsonst liegt dieser Markt für Feinschmecker im schicken Einkaufsviertel Barrio Salamanca.

Doch ein Besuch im Markt Platea muss nicht unbedingt teuer sein, wenn man bei seinen Pintxos und Getränk bleibt (je ca. 2,50 €). Ein Tagesmenü im El Foso kostet zwischen 15 und 30 €. Im Restaurant muss man mit Preisen um die 40 € für das Menü rechnen.

Adresse: Calle Goya 5-7. Auch erreichbar via Calle Hermosilla y Marqués de Zurgena. Geöffnet: Montag bis Donnerstag 12 bis 24 Uhr; Freitag bis Sonntag 12 bis - 2 Uhr. Metrostation: Serrano

5. Mercado Anton Martín

Yoka Loka Sushi-Bar im Mercado Anton Martin, Madrid

Dieser Markt im multikulturellen Viertel Lavapies hat seinen alten Volkscharakter bewahrt. Trotzdem zählen die Restaurants und Bars im Mercado Anton Martin mit dem leckeren Bio-Essen zu den angesagtesten Orten, wo man in Madrid gesund essen gehen kann.

Die Preise sind fair: ein Tagesmenü kostet unter der Woche nur etwa 10 Euro! Italienische, japanische und auch peruanische Küche findet man hier mit freundlichen Küchenchefs, denen man bei der Arbeit zuschauen kann. Dazwischen gibt es noch die ganz normalen Marktstände, wo Anwohner ihr frisches Obst und Gemüse oder Fisch und Fleisch kaufen können.

In einer quirligen Großstadt wie Madrid will es etwas heißen, wenn sich alte Dinge lange behaupten. Der Markt besteht schon seit den 50er Jahren und die darüber liegende Tanzschule ebenso. Sie ist die älteste noch laufende Flamenco-Schule in Madrid! Manchmal kann man das Stampfen der Absätze der Flamenco-Schuhe hören, wenn man gerade über den Markt schlendert?

Ideal ist der Markt auch für das schnelle spanische Frühstück aus Espresso und Croissant. Auch die moderne Lounge im Markt ist beliebt, wo man sich zur Siesta mit einem Drink zurückziehen kann. 

Adresse: Calle Santa Isabel, 5. Geöffnet: Montag bis Freitag von 9 bis 21 Uhr. Samstag von 9 bis 15 Uhr. Metrostation: Anton Martin

6. Mercado San Fernando

Mercado San Fernando, Madrid

 

Mercado San Fernando ähnelt in Stil und Charakter ein bisschen dem Mercado Anton Martín. Beide befindet sich im gleichen kunterbunten Multi-Kulti-Viertel Lavapies. Der Markt San Fernando stammt aus dem Jahr 1944 und war wie auch Anton Martín in einem bedauernswerten Zustand, bis er 2012 total renoviert und zu neuem Leben erweckt wurde.

Hier kann man jetzt sehr gut essen und sich unter anderem in exotischen Sushi-Bars mit täglichen Spezialangeboten verwöhnen lassen. Es gibt auch einen hervorragenden Bäcker, wo es täglich tolle Brotsorten und Gebäck zu kaufen gibt. 

Wenn man es wie die Madrileños machen will, dann setzt man sich morgens zum Kaffee und für ein Frühstück an die Bar. Wie die jungen kreativen Menschen aus Lavapies, ist auch der Markt San Fernando bunt und lebhaft. Vor allem am Wochenende werden ständig Aktivitäten, Kurse oder Musik-Events veranstaltet. 

Das Erdgeschoss wird an manchen Sonntagnachmittagen in eine Tanzfläche für Salsa verwandelt! Am Besten verbindet man seinen Besuch auf dem Markt mit einem Bummel über den Flohmarkt (Rastro), der hier jeden Sonntag morgens stattfindet.

Adresse: Calle de Embajadores 41. Geöffnet: Montag 9-14 und 17-21 Uhr; Dienstag bis Donnerstag 9.00-21, Freitag 9-23 Uhr, Samstag 9-17 Uhr; Sonntag 11-17 Uhr. Metrostation: Lavapies

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