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Die zehn besten Strände der Kanaren

Die Küsten der Kanarischen Inseln werden jedes Jahr von Tausenden Sonnenanbetern und FKK-Fans besucht, die der Winterkälte entfliehen und ein bisschen Freiheit unter der Sonne genießen wollen. Das Archipel der Kanaren besteht aus sehr unterschiedlichen Vegetationszonen - viele Inseln mit hohen Gebirgen verfügen über eine grüne Regenseite und eine sonnige, wüstenähnliche Südseite.

Reisevideo über Gran Canaria

 

 

Entsprechend unterschiedlich sind die Küstenlinien und die Beschaffenheit der Strände. So nimmt das intensive Schwarz der Lavastrände in Richtung Westen immer zu, denn der Einfluss der afrikanischen Sahara, von der Winde feine Sandkörner auf die Kanaren tragen, ist auf der Ostseite größer als an den Westküsten der Inseln. Fuerteventura hat viele feine helle Sandstrände, die Insel La Palma hingegen fast nur dunklen Lavastrand zu bieten. Beide haben jedoch ihre Reize!

Welcher Strand ist nun der schönste? Mit unseren Insider-Tipps für jede Insel findet ihr ganz sicher euren Traumstrand. Ob weißer Sand oder romantische kleine Felsenbucht oder FKK-Strände für Nacktbader - wir kennen sie alle.

Corralejo - Fuerteventura

Wer glaubt, auf den Kanaren seien alle Strände voller Touristen, war noch nicht auf Fuerteventura. Auf dieser traumhaft ruhigen Kanareninsel leben mehr Ziegen als Menschen. Wer also seinen Urlaub abseits der üblichen Touristenströme machen will, sollte nach Fuerteventura fliegen. Hier wirken Stille, Einfachheit und die ewigen Sandstrände von Corralejo extrem erholsam und die Zeit vergeht ganz langsam.

Dieser etwa zehn Kilometer lange Traumstrand befindet sich im Nordosten der Insel. In dem Naturschutzgebiet aus Felsenbuchten und Sanddünen gibt es auch ein Strandresort mit Hotel für Urlauber, die es etwas luxuriöser mögen. Ansonsten kann man auf eigene Faust mit dem Mietwagen hinfahren und den ganzen Tag an den Dünen verbringen. 

El Bollullo - Teneriffa

Der feine schwarze Vulkansand am Naturstrand El Bollullo wird nur von wenigen Touristen besucht. Einsam und inmitten herrlicher Landschaft gelegen, sind hier Atlantik und der dunkle Sand immer angenehm warm. El Bollullo ist schnell von Puerto de la Cruz im Norden der Insel erreichbar.

In dieser Ecke Teneriffas ist von den Hotelburgen wie in Las Americas oder Los Cristianos nichts mehr zu spüren. Wie eine einsame Insel wirkt Teneriffa hier plötzlich. Keine Spur von Massentourismus, sondern echtes Inselleben, wie es die einheimischen Tinerfeños (Bewohner Teneriffas) selbst gern mögen.

Auf dem Felsen von Bullulo lädt ein einfaches Chiringuito (Strandbar) zu hervorragenden Gerichten mit frischem Fisch- und Meeresfrüchten ein. Ein beliebter Ort, um bei einem oder mehr Bieren genüsslich dem Sonnenuntergang zu zu prosten.

Playa del Inglés - Gran Canaria

 

Für viele Individualreisende ist der Ort Playa del Inglés (wörtlich: Strand des Engländers) mit den riesigen Hotelanlagen im Architekturstil der 70er Jahre eine No-Go-Zone. Doch das oft überfüllte Touristenresort sollte man nicht mit dem gleichnamigen Strand Playa del Inglés verwechseln. Und außerdem kann man sich jederzeit eine Ferienwohnung am Playa Ingles  mieten und abseits des Trubels seine Privatsphäre wahren.

Der 2,7 km lange goldene Sandstrand gehört zu den schönsten Stränden der Insel und das Baden ist hier ein echtes Vergnügen. Die Südseite der Insel ist auch viel sonniger und das Wasser am seichten Ufer oft wärmer als anderswo auf Gran Canaria.

 

Famara - Lanzarote

Dieser schöne naturbelassene Strand im Fischerdorf Famara im Nordwesten der Vulkaninsel Lanzarote ist vor allem bei Surfern (Wellenreiten) und Kitesurfern beliebt.

Der weite Sandstrand wird von einer 600 Meter hohen dramatischen Felskulisse gesäumt, wo sich  auch gern Paraglider in die vom Meer aufsteigenden Winde werfen.

Famara ist auch als Surfspot das ganze Jahr über beliebt. Im gleichnamigen Dorf gibt es etliche Surfschulen, wo man Surfbretter und Neoprenanzüge (für den Winter) günstig stundenweise ausleihen kann. Man kann das ganze Jahr über hier surfen. Ideal für Anfänger, da viel Weißwasser und weite Stellen ohne Steine. Kurse und Lehrer sind jederzeit buchbar. Die Profis gehen gern am südlichen Ende zwischen den Klippen ins Meer. Das ist jedoch nicht ungefährlich.

Zum Baden ist der Strand ebenfalls toll, denn in der Hügellandschaft der Sanddünen kann man herrlich seine Decke ausbreiten und sich zum Sonnen zurückziehen. Viel Platz für Jeden in jeder Saison.

Hermigua - La Gomera

La Gomeras berühmtes Naturschutzgebiet Parque Nacional de Garajonay ist ein echtes Naturwunder. 4.000 Hektar Wald mit 30 Meter hohen Lorbeerbäumen gedeihen in dem warmen und feuchten Meeresklima. Ganz in der Nähe befinden sich tolle Buchten, wo die Vegetation bis an das Meer heranreicht. Sieht aus wie ein wahr gewordener Südseetraum!

Diese wunderschöne Bucht im Nordosten der Insel La Gomera wird vom Strand Hermigua gesäumt. Wenn das Wetter zu stürmisch wird, kann man auch in den natürlichen Salzwasserpools in Strandnähe baden. Diese sind von Felsen umrahmt und die hohen Wellen brechen außerhalb. Ein echter Badespaß.

Las Canteras - Gran Canaria

Die Inselhauptstadt von Gran Canaria Las Palmas ist ein Badeparadies mit dem angenehmen Flair des Südens. Das Stadtviertel Las Canteras liegt idyllisch am Atlantik. Es wird auch gern kleines Havanna genannt, denn die lockere Strandatmosphäre bestimmt hier den Lebensrhythmus.

Gleich in Strandnähe von Las Canteras befinden sich viele Apartments, Bars, Geschäfte und Restaurants - und es ist quicklebendig hier.

Die Playa Las Canteras ist 2,8 km lang und somit der längste Strand auf Gran Canaria

Las Conchas - La Graciosa

Dieser zauberhafte einsame Strand gehört zum Inselchen La Graciosa, wo das ganze Jahr tropisches Klima herrscht. Er liegt im Nordwesten der Insel, wo es jedoch auch durchaus manchmal stürmen kann.

Die kleine Kanareninsel liegt vor der Nordküste von Lanzarote etwas verloren im Atlantik. Sie kann nur per Fähre von Lanzarotes Hafendorf Orzola aus ereicht werden.

Las Conchas (Die Muscheln) ist der perfekte Rückzugsort für Alle, die sich möglichst weit weg von moderner Zivilisation in der Natur entspannen möchten.

In Europa gibt es nicht viele solcher Fluchtpunkte - Las Conchas ist jedoch einer der schönsten. Die Insel soll Robert Louis Stevenson zum Schreiben des Romans "Die Schatzinsel" inspiriert haben. Wer das erste Mal im seichten türkisfarbenen Wasser von Graciosa badet und am goldenem Sand entlangspaziert, merkt selbst, warum. Es ist ein Aussteigerparadies, und man möchte nie wieder weg.

Auf Graciosa fahren keine Autos. Man kann sich Fahrräder oder Golfcarts mieten oder sich von einem Insulaner für 15 bis 20 Euro chauffieren lassen.

 

Las Teresitas - Teneriffa

Dieser wunderschöne Sandstrand im Norden von Teneriffa heißt Las Teresitas und ist mit echtem Wüstensand aus der Sahara aufgeschüttet. Der Strand gehört zum ehemaligen Fischerdorf San Andres, wo sich einige der besten Restaurants für Fischgerichte und Meeresfrüchte auf Teneriffa befinden.

Las Teresitas wäre eigentlich schwarz wegen der Vulkanberge, doch der gelbe Sand aus der Wüste macht ihn zum perfekten Badestrand, der geschützt vor dem steil im Hintergrund aufragenden Gebirge liegt und alle Annehmlichkeiten bietet.

Man kann man bequem mit dem Bus 910 von der Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife aus hinfahren. Dauert nur wenige Minuten.  

Maspalomas - Gran Canaria

Mit einer Länge von 2.710 Metern ist Maspalomas der zweitlängste Strand auf Gran Canaria. Er ist rund zehn Meter länger als der beliebte Nachbarstrand Playa del Inglés und berühmt für seine einzigartige Dünenlandschaft.

Die Sanddünen bilden perfekte Verstecke für die vielen begeisterte Nudisten aus aller Welt, die extra wegen dieses schönen FKK-Strandes nach Gran Canaria fliegen. Gegenüber liegt die Westküste Afrikas. Der Sand in den Dünen wurde vom afrikanischen Kontinent in vielen Millinen Jahren herübergeweht. Ein Prozess, der immer noch andauert.

Papagayo - Lanzarote

Gleich neben dem Ferienresort Playa Blanca gelegen, befindet sich im Süden der Insel Lanzarote diese unberührte herrliche Sandbucht.

Der Strand ist innerhalb von 15 Minuten mit dem Auto von Playa Blanca oder per Wassertaxi erreichbar. Papagayo gehört zum Naturschutzgebiet Los Ajaches, wo sich das geologisch älteste Gebirge von Lanzarote befindet.

Die Küste gilt bei Schnorchlern und Tauchern mit ihrer aufregenden Unterwasserwelt aufgrund der vulkanisch geprägten abwechslungsreichen Berglandschaft im Meer als Geheimtipp.

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